konstantin gabel
RAUM LICHT BÜHNE SKULPTUR

Im Zuge der Umgestaltung des dieTheater zu brut Wien nahm die Gruppe
konstantin gabel Veränderungen am Publikumsbereich rund um den Theaterraum vor.
Neben Eingang und Foyer wurde im ersten Stock eine komplett neue,
autonom funktionierende Bar
gebaut, die zur brut-Eröffnung ihren Betrieb aufnehmen wird.
Die handwerkliche Umsetzung wurde zum größten Teil von der Gruppe konstantin gabel selbst
vorgenommen,
um im Prozess ein konzeptionelles Eingehen auf gegebene Strukturen zu ermöglichen.
Im Vordergrund des Umbaus stand der Gedanke, vielseitige, nutzbare Freiräume zu schaffen.
Der Kultur der reibungsfreien Abfertigung stehen rauhe, haptische Räume entgegen.
Das im weitesten Sinne unfertige Haus versteht sich als dauernde Einladung,
den Raum zu ergreifen, ihn zum Schauplatz einer Auseinandersetzung zu machen.
Der Eingangsbereich wird zur Eröffnung gänzlich verändert vorzufinden sein.
Eine temporäre Installation spielt mit der Erwartungshaltung der Besucher.
Eine Baustelle öffnet sich! oder schließt sich ein Zuschauerraum?
Das Foyer versteht sich als Forum des neuen Koproduktionshauses:
Gespräche und Begegnung aller Beteiligten, kleine Filmscreenings, Performance und Vernissagen,
Empfang und Dancefloor. Das Zulassen von rohen, gegebenen Materialien eröffnet Reibungsflächen, Widerstände.
Diese Oberflächen laden ein, mit dem Haus haptisch in Kontakt zu treten.
In den vergänglichen Materialien verwischen sich Spuren von
Künstlern und Besuchern.
Die Bar verfeinert die räumlichen und materiellen Ansätze des restlichen Hauses,
es vereinen sich performative Zitate aus dem ganzen Haus zur neuen brut-deluxe bar.
BILDER
offizielle
BRUT Homepage